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Kompaktkurs Mobilisation nervaler Strukturen ® Dierlmeier KonzeptPräsenz
19. März 2026 - 21. März 2026
Kompaktkurs
| Zielgruppe: | Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte, Heilpraktiker, Osteopathen, Sportlehrer, andere Berufe nach Absprache |
| Datum: | 19.03.2026 – 21.03.2026
11.06.2026 – 13.06.2026 |
| Kurszeiten: | Donnerstag – Freitag 09:00 – 18:00 Uhr Samstag 09:00 – 13:00 Uhr |
| Ort: | r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken |
| Referent/in: | Daniel Watzke Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath B.Sc. DIU, anerkannter Kinderosteopath, Dozent FobiAk |
| Gebühr: | 945,00 € (inkl. 45,00 € für ein Lehrbuch als Lehrgangsmaterial) |
| Fortbildungspunkte: | 50 |
Kursziel:
Das Dierlmeier-Konzept® ist ein einzigartiges, System, um das urheberrechtlich geschützt. Nervensystem als Ganzes zu untersuchen und zu behandeln. Der Teilnehmer erhält nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat.
Das Konzept ist eine Verschmelzung schulmedizinischen Wissens, manueller Medizin und der Osteopathie.
Von den peripheren Nerven, dem Rückenmark, dem Gehirn und den Gehirnnerven gibt es keinen Teil des Nervensystems, der dem Teilnehmer verborgen und unbehandelt bleibt.
Integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist das vegetative Nervensystem mit spezifischer Diagnosefindung und zielgerichteter Sympathikustherapie bzw. Parasympathikustherapie.
Abgerundet wird dies durch neue Ansätze in der Schmerztherapie, basierend auf Erkenntnissen über die Schmerzphysiologie, zentraler Schmerzverarbeitung und Behandlungsstrategien aus dem Dierlmeier-Konzept.
Lernziel:
Sie lernen das Nervensystem in einer einfachen und logischen Weise kennen. Sie üben zwischen nervalen und nicht-nervalen Strukturen zu differenzieren und eine exakte Diagnose der neuro-vaskulären Strukturen zu erstellen. Sie lernen eine Vielzahl neuer Techniken entlang der Nerventrakte, die unter anderem myofasziale Griffe beinhalten und von sehr feinen bis hin zu progressiven „Manipulationstechniken“ peripherer Nerven reichen.
Sie können diese sofort in den therapeutischen Alltag und bisher angewendete Therapiemethodik integrieren.
Sie lernen wie chronische Schmerzen entstehen und sich mit der Zeit verselbstständigen.
Sie üben Behandlungsstrategien ein, um Schmerzpatienten adäquat zu therapieren und dafür zu sorgen, dass die Schmerzspirale zum Stillstand kommt.
Hierbei spielen insbesondere didaktische, pädagogische und psychologische Aspekte – das heilsame Therapiegespräch – eine entscheidende Rolle.
Vegetative Symptomatiken sind auf dem Vormarsch!
Sie erfahren, wie das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) aufgebaut ist und welche Funktionen und Körperreaktionen den beiden Systemen zugeordnet werden.
Um wirkungsvoll zu behandeln, ist es notwendig, den Ursprung der vegetativen Störung aufzuspüren. So kann gezielt auf die organspezifische Störung Einfluss genommen werden.
Beispielsweise kann die Behandlung des Vagusnervs notwendig sein, um Störungen im Intestinaltrakt zu beheben.
Hintergrund:
Das Nervensystem ist die einzige Struktur im Körper, welche mit allen Körpergeweben in Kontakt tritt und diese steuert. Neue Untersuchungen zeigen, dass die manuelle Medizin (diese verbindet manuelle Therapie, Chiropraktik und Osteopathie) zu einem großen Teil „neurologisch“ wirkt.
Entlang der Nerventrakte für Erklärungen der Symptome des Patienten zu suchen, gibt Anreize, bisherige Interpretationen neu zu überdenken. Nur wenn der Weg frei ist, Blockaden des neuro-vaskulären Systems beseitigt sind, kann erneut Energie fließen und die Selbstheilung in Gang kommen.
Durch geschicktes Testen von Spannung und Gegenspannung können die Blockaden aufgespürt und unmittelbar beseitigt werden.
Die Nervenmobilisation des Dierlmeier-Konzeptes ist nahezu überall einsetzbar, insbesondere bei Krankheitsbildern, die mit einer Hypomobilität von Körperstrukturen einhergehen.
Die Indikationsliste ist beinahe unendlich: z.B. chronische Kopfschmerzen, Schleudertrauma, Migräne, Ischialgien, Cervicobrachialgien, Bandscheibenvorfälle, Parästhesien, Carpaltunnelsyndrome, postoperative Rehabilitation, Verwachsungen, Z. n. Bestrahlungen, vegetative Störungen/Organstörungen wie z.B. Reizdarmdarmsyndrom und hormonelle Störungen, Stressinkontinenz, etc.
Lehrplan:
Grundkurs:
Funktionsweise des Nervensystems sowie Neurobiomechanik einfach erklärt anhand eines neuen psychologisch-pädagogischen Ansatzes
Neurologische Untersuchung und Diagnosestellung (einfach, prägnant und zielgerichtet)
Behandlung von: Plexus brachialis, Plexus lumbalis, Plexus sacralis und deren Endäste
Behandlung der Rückenmarkshäute und Gehirnhäute
Eigenübungsprogramme für die Patienten (für Absolventen kostenlose Downloadoption)
Aufbaukurs:
Vegetativum: Behandlung des vegetativen Nervensystems in Form von Sympathikus- und Parasympathikustherapie
Schmerztherapie: Neurophysiologie und Behandlung chronischer Schmerzen
Erweiterte Manipulation von peripheren Nerven, Rückenmarks- und Gehirnhäuten
Behandlung der Gehirnnerven
Behandlung des Plexus cervicalis mit Endästen
Innovativ: Kombination von Manueller Therapie mit Nervenmobilisation
Didaktischer Aufbau eines heilsamen Therapiegespräches
Hinweis:
Anerkannter BVMBZ Rückenschulrefresher
Zur Vorbereitung:
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, Ihnen vor dem Kurs eine Auflistung des Wissensspektrums zu geben, auf dem im Kurs aufgebaut wird. Das wird Ihnen helfen, Ihr Wissen vor dem Kurs gezielt aufzufrischen, um den theoretischen Zusammenhängen leichter zu folgen und die praktischen Inhalte besser integrieren zu können.
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